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Marc Pierschel: Filmemacher und Ziege.

Filmemacher Marc Pierschel bei den Dreharbeiten zu The End of Meat.

Filmemacher Marc Pierschel

Marc Pierschel wurde 1978 in Hildesheim geboren. Nach dem Studium der Soziologie und der Kulturwissenschaften realisierte er 2009 mit EDGE – perspectives on drug free culture ein dokumentarisches Porträt über die US-amerikanische Jugendsubkultur des Straight Edge.

2013 folgte mit Live and Let Live ein Dokumentarfilm über das Mensch-Tier Verhältnis und die Geschichte der veganen Bewegung. Der Film greift die hochaktuelle Debatte über die Moral der Nutztierhaltung und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit auf und beleuchtet eindringlich und emotional subtil die wesentlichen Perspektiven. Zur Hälfte über Crowdfunding finanziert, läuft der Film bundesweit in Kinos sowie auf Filmfestivals in Deutschland, Italien und Österreich. 2014 wurde der Film von mindjazz pictures ins Programm aufgenommen und erschien 2016 international auf Netflix.

Im Sommer 2015 begleitete Marc Pierschel die Berliner Aktivistengruppe ‚Hard To Port‘ auf einer zweiwöchigen Kampagne gegen den kommerziellen Walfang in Island. Die daraus entstandene Dokumentation 184 gibt einen Einblick in die Arbeit der Aktivisten, die mit kamerabestückten Drohnen versuchen, die brutale Waljagd vor den Küsten Islands zu dokumentieren.

In seinem neuen Film The End of Meat setzt Pierschel die Ideen und Überlegungen aus Live and Let Live fort und fragt nach dem Entwurf einer fleischlosen Welt. Zu 80% über Crowdfunding finanziert, startet der Film im Verleih von mindjazz pictures im September 2017 in den deutschen und im Januar 2018 in den österreichischen Kinos.